Rückgewinnung verdoppelt, Wartung halbiert

ReSource Waste Services hat seine Nichteisen-Metallrückgewinnung mit STEINERT Wirbelstromscheidern mehr als verdoppelt. Sechs Maschinen laufen heute an fünf Standorten in New England. Eine davon seit neun Jahren ohne größere Wartung.

C&D-Recyclinghof bei ReSource Waste Services in New England: angelieferte Bau- und Abbruchabfälle, die für die nachgelagerte Rückgewinnung von Nichteisenmetallen bereitgestellt werden. Foto: STEINERT GmbH

Der Wirbelstromscheider STEINERT Eddy extrahiert Nichteisenmetalle wie Aluminium und Kupfer aus Bau- und Abbruchabfällen. Foto: STEINERT GmbH

Komplette Anlage mit Lagerhalden und Sortierlinien als Grundlage für hohe Nichteisenmetallrückgewinnungsraten aus Bau- und Abbruchabfällen. Foto: STEINERT GmbH

Im Prozess: Der Nichteisenausstoß des STEINERT Eddy liefert hohe Reinheit bei stabiler Betriebszeit auf der Bau- und Abbruchlinie. Foto: STEINERT GmbH

Das US-amerikanische Unternehmen mit fünf Standorten in Maine, New Hampshire und Massachusetts verarbeitet rund 650.000 Tonnen Bau- und Abbruchabfälle pro Jahr. Vor etwa 30 Jahren als Familienbetrieb gegründet, ist es heute einer der größten C&D-Recycler der Region. Trotzdem landeten über Jahre hinweg wertvolle Nichteisenmetalle auf der Deponie.

Geld auf der Deponie

ReSource Waste hatte vor dem Wechsel zu STEINERT bereits Wirbelstromscheider im Einsatz. Die Rückgewinnung blieb aber hinter den Erwartungen zurück, Ausfälle waren häufig und Ersatzteile hatten lange Lieferzeiten. Fiel eine Maschine aus, musste die Separation überbrückt werden. Die Nichteisenmetalle gingen direkt in den Reststrom. Statt Erlöse zu erzielen, zahlte ReSource Waste für deren Entsorgung.

„Am Anfang haben wir uns für den günstigeren Preis entschieden“, erinnert sich Gilbert Sano, Director of Projects and Maintenance bei ReSource Waste Services. „Aber mit dem Wachstum haben wir gemerkt, dass günstig nicht die Lösung ist.“

Vom ersten Tag an messbar

2018 installierte ReSource Waste seinen ersten STEINERT Wirbelstromscheider und der Unterschied war sofort messbar. „Als wir die Maschine in unseren Betrieb integriert haben, war der Effekt auf die Rückgewinnung direkt sichtbar“, sagt David DeVito, VP of Operations bei ReSource Waste Services. Über alle Standorte stieg die Nichteisen-Rückgewinnung gemessen am gesamten Inputmaterial von 0,4 auf über 1,4 Prozent. Bei 650.000 Tonnen Jahresdurchsatz ist das ein erheblicher Unterschied.

Auch finanziell rechnete sich die Investition schneller als erwartet. Kalkuliert waren 18 Monate Amortisation, tatsächlich waren es rund 15. „Wenn man sich die Lebensdauer und die Rückgewinnung anschaut, hat sich die Investition so schnell bezahlt gemacht, dass die Entscheidung einfach war“, sagt DeVito.

Neun Jahre, keine größere Wartung

Gilbert Sano hatte sich darauf eingestellt, die neuen Maschinen schnell reparieren zu können, um Stillstandszeiten kurz zu halten. „Das war nicht nötig. Ich habe eine STEINERT-Maschine, die ich seit neun Jahren nicht für größere Wartungsarbeiten anfassen musste“, sagt Sano.

Das ist in der C&D-Branche entscheidend, denn der Umsatz hängt direkt an der Betriebszeit. Kleine Nichteisen-Fragmente lassen sich praktisch nicht von Hand sortieren, da sich das Material zu schnell bewegt und die Teile zu klein sind. Jede Stunde Stillstand bedeutet verlorene Erlöse und höhere Entsorgungskosten.

Sechs Maschinen, fünf Standorte

Nach der ersten Installation war jede weitere Kaufentscheidung einfach. ReSource Waste betreibt heute sechs STEINERT Wirbelstromscheider an allen fünf Standorten, jeweils in der zum Durchsatz passenden Größe. „Nach dem ersten STEINERT Wirbelstromscheider waren die nächsten fünf kein Thema mehr“, sagt Sano.

Aus der Geschäftsbeziehung ist über die Jahre eine echte Partnerschaft geworden. „Wir können jederzeit zum Hörer greifen und ein offenes Gespräch führen“, sagt DeVito. „Wir lernen voneinander.“ Auch die anfängliche Sorge, mit einem deutschen Hersteller aus der Ferne zusammenzuarbeiten, hat sich nicht bestätigt: STEINERTs US-Ersatzteillager in Kentucky und der Service vor Ort haben sich als zuverlässig erwiesen.

Sano hat für C&D-Recycler, die noch auf manuelle Sortierung oder leistungsschwache Technik setzen, eine klare Botschaft: „Wer nicht STEINERT einsetzt, verliert Geld. Die Maschinen separieren Material, von dem man glaubte, es sei nicht zu separieren.“

Alle Informationen zum STEINERT EddyC Wirbelstromscheider und zu Testmöglichkeiten: steinertglobal.com/de/sortiersysteme/magnetabscheider/wirbelstromscheider/steinert-eddyc.