NIR Sortieraggregat mit HSI Kameratechnik zur optimalen Sortierung von 2D-Materialien

Bis zu 50 % mehr Durchsatz als Standard-Systeme

Das geringe Flächengewicht von Folien, Papier oder anderen 2D-Fraktionen verringert die möglichen Durchsatzleistungen von sensorgestützten Sortieraggregaten. NIR-Scanner erfassen nur die Oberfläche der zugeführten Objekte. Für eine gute Performance sollten alle Objekte vereinzelt auf dem Band liegen und Überlappungen von Objekten sind zu vermeiden. NIR-Trenner aller Hersteller benötigen einen „Monolayer“ für optimale Performance.

Bei Anwendungen mit 3D-Material ist dies weniger problematisch, da durch die Übergabe der Objekte auf das Beschleunigungsband üblicherweise eine ausreichende Vereinzelung gewährleistet ist.

Für leichte 2D-Bestandteile ist diese Vereinzelung wesentlich anspruchsvoller. Denn diese flächigen Objekte neigen zum Fliegen und lassen sich nicht auf die übliche hohe Bandgeschwindigkeit von 3 m/s beschleunigen.

Doch eine stabile Position der zu sortierenden Objekte auf dem Band, ab dem Zeitpunkt der Detektion, ist durch einen Sensor für ein sicheres Ausschleusen des Objektes unerlässlich. Verändert das vom Sensor klassifizierte Objekt nach der Erkennung seine Position, oder ist es nicht auf die eingestellte Geschwindigkeit des Bandes beschleunigt, so kann der Trenner das entsprechende Objekt nicht positiv vom Stoffstrom abtrennen. Der vom System errechnete Druckluftimpuls kommt somit an der falschen Stelle oder zur falschen Zeit. In beiden Fällen verbleibt das Zielobjekt im Durchgang und kann nicht separiert werden.
Als Konsequenz wird üblicherweise die Geschwindigkeit des Beschleunigungsbandes deutlich reduziert, was die Tendenz zum Abheben (Fliegen) auf dem Band verringert. Doch die Reduktion der Bandgeschwindigkeit ist kontraproduktiv – gerade im Bereich der leichten 2D-Objekte. Geringes Flächengewicht in Verbindung mit verringerter Bandgeschwindigkeit lassen den möglichen Durchsatz pro Meter Arbeitsbreite des Trenners weiter schrumpfen. Dies macht eine Sortierung dann aufgrund der benötigten großen Arbeitsbreiten in der Summe unwirtschaftlich.

Deutlich bessere Performance für 2D-Material
STEINERT‘s UniSort Film ist für die Sortierung von leichtem 2D-Material optimiert, und sie sorgt aufgrund des innovativen Designs für eine deutlich höhere Performance als Standard Systeme. So verfügt die UniSort Film etwa über ein Highspeed-Beschleunigungsband, das Bandgeschwindigkeiten von 4,5 m/s möglich macht. Allein damit werden ca. 50 % höhere Durchsätze möglich – im Vergleich zu Standard-Systemen ohne Filmdesign.

Um bei diesen extrem hohen Bandgeschwindigkeiten die leichten Objekte effektiv zu beschleunigen und auch nach Verlassen des Beschleunigungsbandes stabil in der optimalen Position zu halten, verfügt die UniSort Film von STEINERT über ein aufwendiges Lüftungssystem. So wird im Inneren der Maschine über dem gesamten Beschleunigungsband ein gerichteter Luftstrom erzeugt, der mit der Bandgeschwindigkeit synchronisiert ist. Das bedeutet sowohl das Band als auch die die Objekte umgebende Luft haben die gleiche Geschwindigkeit. Auf diese Weise lassen sich selbst leichte Folien zuverlässig beschleunigen. Darüber hinaus verfügt die UniSort Film über einen speziell entwickelten Sperrluftstrom, der die beschleunigten Objekte auch nach Verlassen des Beschleunigungsbandes in der für eine Sortierung idealen Position hält. Ohne die Aktive Objekt-Kontrolle (AOC) neigen die 2D-Objekte zum Trudeln oder Aufstellen nach Verlassen des Beschleunigungsbandes.

Die für die Stabilisierung und Beschleunigung benutze Luft wird zum größten Teil im Umluftbetrieb gefahren, was die Emissionen der Abluft der UniSort Film deutlich reduziert.

Typische Anwendungen für die UniSort Film sind die Abreinigung von Störstoffen, wie Papier, Pappe, Karton (PPK) von Folienchargen vor der Wäsche oder die Sortierung von 2D Verpackungsabfällen nach PE und PP.

  • speziell für das Sortieren von leichten 2D Objekten entwickelte Mechanik
  • um ca. 50 % höhere Durchsätze bei gleicher Arbeitsbreite als Standard Systeme
  • Umluft-Betrieb
  • Erhöhung der Kunststoffquoten
  • werkstoffliches Recycling von Folien möglich

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