NICHTEISENMETALLE

Sortierung von NE-Metallen

Rückgewinnung und Qualitätsverbesserung von verschiedenen NE-Metallen für die weitere Aufbereitung und Sekundärschmelze

Bunt- und NE-Metalle können immer wieder eingeschmolzen werden. Sie eignen sich damit perfekt für das Recycling. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Qualität der aufbereiteten sortenreinen Metalle, um den Einsatz in die Schmelze sicherzustellen und die Wertschöpfung sowie die Vermarktungssicherheit zu erzielen. Nichteisenmetalle sind in allen Bereichen der Industrie und der Konsumgüter vertreten. Sie können – bedingt durch die benötigten Materialeigenschaften – nur teilweise von Kunststoffen substituiert werden.

Die wirtschaftliche und effektive Lösung zur NE-Metallrückgewinnung bieten wir Ihnen mit unserem Wirbelstromscheider STEINERT EddyC®, der in fast allen trockenmechanischen Prozessen der Metallaufbereitung zu finden ist.

In der Ausstattungsvariante STEINERT EddyC® FINES ist dieser NE-Abscheider hervorragend für feine Korngrößen bis zu 0,5 mm geeignet. Das ermöglicht seine auf die Flugparabel des Materialstroms optimierte und genauestens einstellbare Trennscheitelmechanik. In Verbindung mit der bewährten Hochfrequenz-Poltrommel in exzentrischer Bauart lassen sich höchste Ausbringungen und Reinheiten erreichen. Egal ob bei der NE-Metallrückgewinnung aus feinen Ascherückständen von >0 bis 10 mm, im Shredderbetrieb oder in der trockenmechanischen Sortierung von gemischten metallhaltigen Resten +10 - 120 mm  – unsere STEINERT EddyC® Baureihe vereint für Sie die gewohnt hohe Betriebssicherheit mit innovativem Funktionsdesign zur Leistungssteigerung.

Das Produkt (ZORBA) des NE-Scheiders ist wertvoller Input für verschiedenste Anlagen der NE-Metallaufbereitung, um die enthaltenen NE-Metalle aufzutrennen und zu verwerten. Abnehmer der NE-Produkte sind u.a. trockenmechanische Aufbereiter, manuelle Sortieranlagen, nassmechanische Anlagen oder Sekundärschmelzbetriebe.

Die Nassmechanische Trennung (auch: Dense Media Separation (DMS) – Sortierung von Materialien nach unterschiedlicher Dichte mittels flüssigen Trennmedien) von Metallen und Störstoffen erzielt eine gute Separation von Nichtmetallen und Metallen sowie von Leicht- und Schwermetallen. Weil das Inputmaterial allerdings meist sehr heterogen ist und Verbunde enthält, trennt eine DMS die einzelnen Produkt- und Abfallströme in unterschiedlicher und schwankender Reinheit. Resteströme sowie die Leichtmetallfraktion Aluminium enthalten noch teilweise 2 – 6 % metallische Wertstoffe wie Platinen, Kabel und metallische Verbunde. Diese Materialien können als Online- oder Offline-Prozess mittels unserer STEINERT KSS zurückgewonnen und in die einzelnen Fraktionen sortiert werden. Typische Korngrößen sind hier +10 – 40 mm und +40 – 120 mm. Eine Sensorkombination, z. B. von Farbkamera, Metallsensor und Laser, erkennt die Merkmale der einzelnen Objekte und bildet daraus kundenangepasste Produktklassen, die als Sortierprogramm hinterlegt sind.

Die sogenannte Schwerfraktion der DMS ist ein sehr werthaltiger Mix aus Schwermetallen wie Kupfer, Zink, Messing usw. Durch die Oberflächenverschmutzung ist eine Farbsortierung nur bedingt oder in kleineren Körnungen nutzbar. Und über eine Klassierung nach Korngrößen werden die Materialkonzentrate nur in bedingtem Maße gesteuert. Im Betrieb bewährt hat sich mittlerweile die Sortierung der Schwermetalle nach Sorten mittels Röntgenfluoreszenz (XRF). Durch das gut erkennbare Emissionsspektrum der Metalle bei der Bestrahlung mit Röntgenenergie lassen sich die Schwermetalle in die einzelnen Sorten Kupfer, Messing, Zink (Zamak – ZnAl4%), Blei, Edelstahl sowie gold- und silberhaltige Anteile trennen. Der Materialwert und der Massenanteil der Produkte entscheidet über das Sortierkonzept sowie die technische und konstruktive Maschinenauslegung.

Die in der Trübe der DMS enthaltenen Trennmittel, wie Ferro-Silizium und Magnetit zur Einstellung der spezifischen Dichte der Medien, können nach dem Trennprozess mit unserem STEINERT WDS zurückgewonnen und dem Prozesskreislauf als Konzentrat wieder zugeführt werden.

Kleinere Sortieranlagen zur NE-Metall Aufbereitung arbeiten teilweise mit einfachen  mechanischen Verfahren (Zerkleinern, Sieben, Sichten) und einer ergänzenden Handsortierung. Durch vorgeschaltete Maschinen mit Kombinationssensoren (STEINERT KSS) in einem Batch-Aufbau können effektiv Vorprodukte wie Platinen, Kupfer, Kabel, Messing usw. erzeugt werden, Das macht die Handsortierung effizienter, Störstoffe werden abgetrennt und die Sortiertiefe erhöht sich.

Schmelzbetriebe von sekundären Bunt- und NE-Metallen benötigen möglichst sortenreine Vorprodukte und definierte Legierungen, um die technischen Anforderungen der Anlage sowie Bedürfnisse der Kunden einhalten zu können. Sind die Schrotte der Lieferanten nicht sauber genug oder heterogen müssen diese teilweise nachsortiert werden. Das können Aluminiumschrotte, Zinkbleche oder Kupfer- und Platinen-Schrotte sein.

Angelieferte Alu- und Leichtmetallschrotte, die noch Anteile an freien Schwermetallen enthalten, können Sie mittels unserer Röntgentransmission (XRT - STEINERT XSS T) weiter aufwerten. Profile, Geschirrware und Al-Gussmaterial können in Korngrößen von 10 - 150 mm wirtschaftlich sortiert werden. Dies ermöglicht das gezielte Reinigen von Aluschrotten und reduziert die Anteile an Zink, Kupfer, Eisen oder Messing.

Wenn leichte Legierungselemente im Aluminium erkannt werden sollen, bietet sich eine Sortierung mit unserer LIBS-Technik an. LIBS steht für „Laser Induced Breakdown Spectroscopy“. Mit STEINERT LSS  lassen sich damit Aluminium-Legierungen, z. B. auf Basis der Magnesium- oder Silizium-Gehalte auftrennen. Damit sind weitere Auftrennungen innerhalb der Legierungsgruppen möglich.

Bei Schwermetallen und deren schweren Legierungsbestandteilen hat unsere XRF-Technik (STEINERT KSS LXF) die technischen Voraussetzungen, um die Material-Qualitäten des Schmelzvorproduktes zu erhöhen. Feine Kupferschrotte, z. B. aus der Metall- und Kabelaufbereitung, besitzen eine hohe Reinheit sowie einen guten Aufschluss und werden meistens mittels Farbsortierung von anderen NE-Metallen befreit. Je nach konstruktiver Auslegung der Maschine, Sortieraufgabe, Wirtschaftlichkeit und dem Durchsatz können Materialien von 1 mm bis 300 mm sortiert werden, wobei für alle Sortiermaschinen generell eine Kornklassenaufteilung im Verhältnis von 1:3 empfohlen ist.

 

 

  • Sortierung aller NE-Metalle mit Sensortechnik
  • Langlebigkeit aller Komponenten der Sortiermaschinen
  • Legierungserkennung, Erkennung von Schwer- und Leichtelementen
  • Eisen- und Nichteisen-Metalle, Rückgewinnung mittels Wirbelstromtechnik STEINERT EddyC®
  • hohe Reinheit der Sortierprodukte, Schwer- und Leichtmetalle

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Farbunterschiede hochpräzise erkennen

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Zur Sortierung mittels Farb-, 3D, Metall- und Dichteerkennung

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Zur Sortierung mittels 3D Erkennung und entweder LIBS oder Röntgenfluoreszenz Detektion

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